Pilotaktionen 15-19
Studien zur Analyse der Schiffbarkeit Usti, Südböhmen, Zentralböhmen und Sachsen-Anhalt
Die Pilotaktionen, die in Kooperation von deutschen und tschechischen Partnern ausgearbeitet wurden, sind in vielerlei Hinsicht eine interessante Herausforderung. Zunächst wurden überregionale Themenschwerpunkte identifiziert, die im Zusammenhang mit Schiffbarkeit stehen, wie Hochwasserrisiko, Umwelt, Klimawandel und wirtschaftliche Aspekte. Jede Region muss dabei spezifischen regionalen Anforderungen gerecht werden – für manche sind raumplanerische Aspekte, für andere soziale Kohäsion von vorrangiger Bedeutung. Eine weitere Herausforderung ist, dass sich das Thema Schiffbarkeit der Elbe/ Saale in der jüngeren Vergangenheit auch politisch als „heißes Thema“ in der öffentlichen Debatte etabliert hat, vor allem in Deutschland: Zahlreiche Studien seit dem Hochwasserjahr 2002 bezeugen, dass diesbezüglich ökologische und ökonomische Interessen divergieren.
Mit den LABEL Aktionen soll ein Überblick über die sich sehr komplex gestaltende Debatte geschaffen werden, mit dem Ziel, Aspekte der Ökonomie und Ökologie zusammenzuführen. Dabei ist unter anderem auch ein Beteiligungsprozess unter Einbindung von Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen gestartet worden.

- Hafen in Melnik, Tschechische Republik
Aufwertung der Schiffbarkeit in Sachsen-Anhalt (PP2 MLV)
Das Teilprojekt zum Thema Schiffbarkeit der Elbe/ Saale, welches in Kooperation mit tschechischen Partnern ausgearbeitet, ist in vielerlei Hinsicht eine interessante Herausforderung. So wurden zunächst überregionale Themenschwerpunkte identifiziert, die im Zusammenhang mit Schiffbarkeit stehen (z.B. Hochwasserrisiko, Umwelt, Klimawandel, wirtschaftliche Aspekte), allerdings muss jede Region auch spezifischen Anforderungen gerecht werden – teils haben raumplanerische Aspekte vorrangige Bedeutung, teils wird der Schwerpunkt auf soziale Kohäsion gelegt. Eine weitere Herausforderung ist, dass sich das Thema Schiffbarkeit der Elbe/ Saale in der jüngeren Vergangenheit auch politisch als „heißes Thema“ in der öffentlichen Debatte etabliert hat: Vielzählige Studien seit dem Hochwasserjahr 2002 bezeugen, dass diesbezüglich ökologische und ökonomische Interessen oft divergieren. Da eine zusätzliche Studie nicht notwendig schien, wird nun eine Evaluierung der existierenden Studien vorgenommen. So soll ein Überblick über die sich sehr komplex gestaltende Debatte geschaffen werden, mit dem Ziel, Aspekte der Ökonomie und Ökologie zusammenzuführen. Dabei ist unter anderem auch ein Teilhaberprozess in Gange gebracht worden, unter Einbindung von Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen. Erste Schritte sind getan: ein beratendes Komitee wurde installiert, die Ausschreibung lanciert, ein Auftragnehmer gefunden. Ziel ist es nun, gemeinsam mit tschechischen Partnern und Teilhabern eine outputorientierte Projektphase zu begehen, die ab Ende 2010 in konkrete Handlungsempfehlungen mündet.
Abschlussbericht zur Schiffbarkeit der Elbe und Saale:
Ergebnisse aus dem Bezirk Usti:
Tschechische Version:
Englische Zusammenfassung:
Ergebnisse aus Mittelböhmen:
Präsentationen:
Poster:
Verantwortliche Projektpartner:
PP 2: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt
PP 10: Region Usti
PP 11: Region Südböhmen
PP 14: Region Zentral-Böhmen



